Archiv für die Kategorie ‘Kommentar’

Kommentar: Routenplananbieter verpennen Ihr Web 2.0

Januar 13, 2008

Geben Sie es doch zu. Wann brauchen Sie schon ihr Navi? Wenn Sie Einkaufen fahren? Zur Arbeit? Auf der Autobahn im Umfeld ihrer Heimat?

Es funktioniert in den meisten fällen doch eigentlich ein ganz normaler Routenplaner, oder nicht? Ein Routenplaner kann genauso viel wie ein Navigationsgerät und ist viel günstiger. Okay. Er hat keine Verkehrsinformation, die sich aktualisiert und kein GPS wenn man sich verfährt. Dafür blockiert er nicht die Windschutzscheibe und kosten nichts. Außerdem muss man die Kartendaten nicht für teuer Geld aktualisieren.

Nur. Ein Routenplaner könnte mehr wenn man nur wollen würde. Wenn ich zum Beispiel eine Routenplanungen ausdrucke, bekomme ich immer feuchte Augen. Nicht aus Freunde sondern aus Enttäuschung.

Egal bei welchen Routenplananbieter. Der Ausdruck des Zielgebiets ist ein Jammer. Ich versteh nicht warum man es nicht schafft kleine Faltstadtpläne vom Zielgebiet ausdrucken zu können, die alle Straßen mit Straßennamen, Parkhäuser, Sehenswürdigkeiten und die Zieladresse zeigen. Stattdessen sehe ich immer (wenn überhaupt) ein Karte vom Zielgebiet die sehr einfach gehalten wurde. Details sind meistens Fehlanzeige und der Maßstab ist unbrauchbar.

Auch verstehe ich nicht warum man es nicht schafft eine vernümpftige Landkarte als Routenbesprechung ausdrucken zu können. Die Liste aller Wegepunkt mit (wenn überhaupt) kleinen Detailplänen sieht aus als wäre man Beifahrer einer Rally Paris-Dakar sein und muss dem Fahrer nur zurufen „In 325 Meter halb rechts“ …. wann sind 325 Meter?

Außerdem verstehe ich nicht warum es für Fahrer ohne Beifahrer keine spezielle Routenplanausdrucke gibt. Schriftgröße 10 auf einen Blatt voller Wegepunkte ist doch unübersichtlich. Schriftgröße 32 und die Nennung der kreuzenden Straßen (im Zielgebiet) bevor man abbiegen muss ist doch viel sinnvoller. Das kann dann auch in Stichworten passieren. Hauptsache man hält sich nicht damit auf.

Auch verstehe ich nicht, warum man es bis heute es nicht geschafft den Routenplaner aufs Handy zu bringen. Man kann soweit ich weiß nur Google Maps auf Google Maps Mobil hochladen. Der Traffic den dann die Karten verursachen kostet dann aber ein Vermögen.
Es muss noch nicht mal eine umfangreiche Karte dabei sein. Es würde die reine Besprechung schon reichen. Der Fahrer braucht dann nur noch eine Taste drücken für Weiter, Stop oder Zurück. Sprachausgabe gibt es. Speicher haben die meisten neuen Handys auch.
Aber auch eine kleine Karte vom Zielgebiet kann doch gar nicht so teuer bei der Umsetzung oder bei der Lizenz beim Kartenhersteller für die Routenplananbieter sein.

Dumme Ideen? Nein. Die Zukunft der Routenplaner? Ja!

Routenplaner 2.0 – Synchronisieren zwischen Handy und PC ist das Lösungswort

September 17, 2007

Kommentar von Michael Ritz:

Handynavigation ist sehr teuer. Der Datentransfer ist sehr kostspielig. Zum anderen ist eine komplette Navisoftware ist für den 0815-Autofahrer zu kostspielig und wer braucht schon ernsthaft jeden Tag ein Navi. Und zu guter letzt ist der Blätterwirrwar von ausgedruckten Routenplanungen, aus dem Internet oder von CD sehr lästig und wenn man sich einmal verfahren hat fast nutzlos.

Darum frage ich mich, wieso noch keiner auf die Idee gekommen ist, eine Software zu entwickeln, die sich mit einer installierten Software vom PC mit der installierten Software auf seinem Handy synchronisiert. WLAN, Bluetooth … die Technik ist da. Das kann als Beispiel so laufen wie zum Vergleich mit Apples iTunes mit einem iPod.

Man spart sich einiges weil kein Naviprogramm gebraucht wird, hat keinen Datentransfer, entscheidet selber wie seine Routenplanung aussieht und hat trotzdem in einen speziellen Rahmen ein Navigationssoftware bzw. Routenplanung, nur nicht für ganz Deutschland sondern nur für seine Route und einem gewissen Umfeld im Start- und Zielgebiet.

Das reicht doch in den meisten Fällen!

Routenplaner 2.0 – Die Zukunft der Routenplaner

Juni 11, 2007

Alle reden von der Zukunft des Internets (Web 2.0), wie sich die Möglichkeiten im Netz verbessern und wie schön und praktisch dies wird. Dabei redet aber keiner von Routenplaner obwohl in diesem Bereich noch großes Potentiale und Möglichkeiten existieren.

Das Jetzt: Routenplaner mit Ausdruckfunktion

Die Routenplaner sind heute quasi Insellösungen. Diese Planer befinden sich entweder im Internet oder auf CD bzw. DVD-ROM. Um diese Routenplaner wirklich zu benutzten müssen Menschen diese immer ausdrucken oder auf das PDA speichern und da ist doch das große Manko.

Die Zukunft: Routenplaner mit Handyschnittstelle und Sprachausgabe

Stellen wir uns die Zukunft mal vor: Sie routen am PC und speichern via Bluetooth, WLAN und Konsorten die gesamte Routenplanung inklusive Karten und Daten auf das Handy.

Dabei werden alle Daten im Umkreis der Route gespeichert (und so das teure Handyinternet umgangen). Alle Routenpunkte sind im Display zu erkennen. Via Lautsprecher sagt das Handy wie man fahren muss. Das Handy merkt entweder via integrierten GPS-Empfänger oder durch manuelle Navigation von Ihnen oder des Beifahreres, wo man sich gerade befindet.

Wenn man angekommen ist, schaut man sich in den heruntergeladenen Karten im Umkreis des Zielgebiets seine Zielumgebung an und weiß wie man zur Zieladresse kommt.

Wer braucht in Zukunft Navigationsgeräte?

Sehen wir das doch mal realistisch. Diese Navidisplays im Auto sind meist festinstalliert oder etwas klobig, verursachen immer noch Kabelsalat, verdecken die Windschutzscheibe und die teuren Daten sind in 2 Jahren veraltet.

Handy-Navigation mit GPS-Empfänger sind jetzt erstmal die Zukunft, aber das große Manko ist immer noch die teure Software und Kosten für das Handy-Internet. Außerdem hat man die Software auf dem Handy und nicht zum Beispiel am PC oder Laptop.

Handy-Routenplaner momentan

Die ersten einfachen und kostenlosen Handy-Routenplaner gibt es schon.

„Map24 Mobile“ und „Google Maps Mobil“ routen noch ohne Sprachausgabe und ohne GPS. Außerdem haben diese keine Schnittstelle via Bluetooth, WLAN oder Handyinternet zu Ihrem Google „Meine Karten“ Konto oder Map24 Kundenbereich.

Fazit:

Was also heutzutage zum Routenplaner 2.0 fehlt ist die Schnittstelle zwischen PC und Handy, Sprachausgabe der Route über den Handylautsprecher, GPS-Empfänger im Handy.

Pro: Keine Handy-Internet kosten, aktuelle Navidaten und keine teure Software.
Contra: Navigationssoftware und Navigeräte verschwinden vom Markt.

Anmerkung:

Warum kann man nicht via Bluetooth dem PC, Handy und einen Boardcomputer im Auto synchronisieren? Wäre doch sowieso schon lange mal sinnvoll. Aber das wird sicherlich das gleiche Problem sein, wie die Tatsache, warum wir immer noch nur mit Benzin fahren.

Der Blick in die Zukunft – Das Handy ersetzt das Navigationsgerät im Auto

Mai 16, 2007

Das Handy ersetzt das Navigationsgerät im Auto
Kommentar von Michael Ritz

In den nächsten Jahren werden die lästigen Navigationsgeräte, völlig aus dem Auto und LKW verschwinden. Schnell wird man über die alten Sachen lachen, wenn man sich vorstellt einen Teil der Windschutzscheibe früher für einen Bildschirm verschwendet zu haben.

Normale Handys werden via Speicherkarte oder Datenübertragung zum Navigationsgerät

Es gibt heute schon Ansätze für diese These, aber sie scheitert, zum einen durch mangelnde Kompatiblität älterer Handys, wenig Speicherplatz, für Daten, auf den Handys und der Tatsache, daß Datentransfer über Handy sehr teuer ist.
Aber das ändert sich bald und man sieht ihn so langsam kommen. Handys werden immer dünner, die Displays werden immer größer, der Speicherplatz auf einen Handy, wird dank Speicherkarten, immer größer und die Technik wird immer besser. Auch werden sicherlich bald Handys GPS-Daten empfangen können und diese dann auch verarbeiten.
Außerdem fehlt es noch an Kommunikation und Bedienung. Die Eingabe wird zwar immer noch über die Tasten erfolgen, aber die Beschreibung der Strecke erfolgt via Handylautsprecher.

Chance für neue Geschäftsbereiche

Aber Handynavisystseme können mehr als nur routen. Sie können auch führen. Sei es als Reiseführer, als Fussgängernavigationssystem, als Freizeitführer, als Onlinefahrausweis mit Bezahlsystem, als Personenstandortfinder oder als lokale Informationsquelle. Wir werden sehen. Jedenfalls wird dies alles keine 2-3 Jahre mehr dauern.

(Bild: KDDI Japan)